07
Mar
2018

Trainingslager in Spanien

Wie in den letzten drei Jahren reiste ich Ende Februar mit dem Nationalkader nach Spanien, um an den technischen Grundlagen zu arbeiten. Im Gegensatz zu den letzten Jahren war das Wetter nicht ganz so schön, doch wir konnten immerhin den eisigen Temperaturen in der Schweiz entfliehen!

Trainiert wurde in diesem Trainingslager bis zu dreimal täglich. Dementsprechend viele Kilometer spulte ich in den schnellen Küstenwäldern rund um Barbate und Huelva ab.

Start Sprintstaffeltraining

Diskussionen nach dem Training

Am letzten Tag zeigte sich die Sonne...

Zurück in der Schweiz steht die Erholung im Vordergrund, bevor ich dann mit dem Feinschliff für die bevorstehende Saison beginne.

26
Jan
2018

Eingeschneit!

Geplant waren drei Trainingstage auf den Langlaufskis im Goms. Am ersten Tag schneite es viel, die Loipe war nicht superschnell, aber ganz in Ordnung. Am zweiten Tag war die Loipe, wie auch fast alle Strassen im Goms, gesperrt. Grund: Zu viel Schneefall und die damit verbundene Lawinengefahr. Glücklicherweise war die Hauptstrasse zwischen Geschinen, wo wir wohnten, und Münster offen. So konnte trotzdem trainiert werden, einfach in anderen Formen als ursprünglich geplant!

Langlaufen auf den Strassen geht ja auch, wenn's genug Schnee hat

Es hat geschneit und geschneit und geschneit! Faszinierend!

Auf der Hauptstrasse!

Nach drei Tagen konnten wir wieder auf die Loipen und so konnte ich doch noch bei wunderschönen Bedingungen das Goms geniessen! Happy End!

19
Jan
2018

Gran Canaria

An Silvester war es so warm, dass ich am Stauseelauf in kurzen Hosen starten konnte. Ein eher ungewohntes Gefühl, so mitten im Winter!

Doch man gewöhnt sich schnell daran! Am 2. Januar reiste ich nach Gran Canaria und konnte zwei Wochen lang bei optimalen Bedingungen mit fünf anderen OL-Läufern traineren. Ich musste mir nie die Frage stellen, wie viele Kleiderschichten ich heute zum Training anziehen sollte; T-Shirt und kurze Hosen waren immer eine gute Wahl!

Am Montag kehrte ich in die Schweiz zurück. Der Wechsel von warmen Temperaturen und Sonnenschein zu Schnee, Regen und Hagel fiel mir nicht leicht, doch mittlerweilen habe ich mich schon fast wieder daran gewöhnt und nun freue ich mich auf ein Wochenende in den Bergen!

16
Dec
2017

Göteborg!

Um etwas Abwechslung in meinen Trainingsalltag zu bringen, reiste ich letzten Donnerstag für vier Tage nach Götenburg.

Als ich um zwei Uhr nachmittags landete, wurde ich mit sogenanntem Götenburg-Wetter empfangen; Nieselregen. Zudem windete es stark und die Wolken hingen tief über der Stadt, wodurch ich das Gefühl hatte, es sei schon wieder am Eindunkeln. Naja, dachte ich mir, das braucht wohl etwas Überwindung um heute Abend noch ein Nacht-OL-Training zu machen.

Auf dem Weg ins erste Training erklärte mir ein Götenburger dann, dass es super Trainingsbedingungen seien. Ich glaubte zuerst, er mache einen Witz, doch nein, er meinte es ernst. Erst während dem Training begriff ich, dass er recht hatte. Es war relativ warm und nass wurde ich auch nie. In anderen Worten war es angenehm, zu trainieren!

Nebst dem Trainieren hatte ich auch die Gelegenheit, die meisten Eliteläufer vom OL-Klub Göteborg-Majorna (GMOK) kennenzulernen. Da mein Freund Jonas und ich nächsten Sommer für ein halbes Jahr nach Götenburg ziehen werden, haben wir uns entschieden, zu GMOK zu wechseln. Dieser Entscheid ist mir keineswegs leichtgefallen, denn ich fühlte mich bei meinem bisherigen Klub Ekjsö SOK sehr gut aufgehoben. Doch nach sieben Jahren bei Eksjö ist es nun Zeit für einen Wechsel und ich freue mich sehr auf die neuen Herausforderungen bei einem grösseren Klub.

Insgesamt konnte ich sechs OL-Trainings in wunderschönem Gelände bei "super Trainingsbedingungen" absolvieren, bevor ich zurück in die Schweiz reiste, wo es diese Woche wirklich nicht so toll war zum Trainieren. Es war kalt, windig, eisig und regnerisch! Doch da ich weiss, dass ich in gut zwei Wochen bei angehnehmen Temperaturen auf Gran Canaria trainieren werde, geht auch das...

18
Nov
2017

Weiter geht's

Nach dem Weltcupfinal in Grindelwald von anfangs Oktober folgten noch zwei intensive Wochen, bevor ich dann eine Trainingspause einlegte, um letzte Woche wieder erholt und voll motiviert ins Wintertraining einzusteigen.

Nach einem kurzen Abstecher nach Stockholm, wo ich mit meinem schwedischen Klub Eksjö bei kaltem und nassem Wetter die 25-Manna Staffel lief, reiste ich mit dem Nationalkader ins warme Tessin, um dort einige Trainingstage zu verbringen.

Foto: Lukas Frei

Meine Beine waren nach einer langen Saison müde und auch mein Kopf fühlte sich an einigen Trainings leer an. Trotzdem war es für mich ein gutes Trainingslager; Ich habe gesehen, in welchen Bereichen im Winter trainieren muss, um gut vorbereitet an den Selektionsläufen und anschliessend hoffentlich auch an der Heim-EM am Start stehen zu können.

In der fast dreiwöchigen «Trainingspause», wo ich nur nach Lust und Laune trainierte, gab ich dem Körper und Kopf die Möglichkeit, sich von einer langen Saison zu erholen. Ich hatte auch Zeit, die letzte Saison auszuwerten und mir Gedanken zur nächsten zu machen.

Im Jahr 2017 habe ich viele meiner Ziele erreicht oder sogar übertroffen. Ich konnte mich für alle internationalen Anlässe (Weltcups und WM!) selektionieren und konnte national stabile Leistungen zeigen. Trotzdem bin ich nicht ganz zufrieden: An den internationalen Wettkämpfen lief ich oftmals unter meinen Erwartungen. Schade. Doch wenigstens weiss ich nun, wie ich mich auf nächstes Jahr verbessern kann 😉

Foto: World of O

Die Planung für nächstes Jahr ist noch nicht abgeschlossen, doch für mich steht heute schon klar: Das wird eine spannende Saison mit der Heim-EM, einer Studenten-WM in Finnland oder der WM in Lettland! Natürlich weiss ich heute noch nicht, an welchen Anlässen ich teilnehmen kann, doch an meinem Trainingsalltag ändert das nur wenig, denn nun wird während vier Monaten einfach mal trainiert, bis dann anfangs April wieder die ersten wichtigen Wettkämpfe anstehen. Weiter geht’s!

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